Brustkrebsmonat Oktober 2026
Forschung braucht Jahre, Betroffene brauchen Antworten heute. An Österreichs Universitäten arbeiten Forscher:innen an besseren Diagnosen und Therapien für Brustkrebs; das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung finanziert die Universitäten und den Wissenschaftsfonds FWF und schafft damit die Grundlage dieser Arbeit. Für Beratung, Vorsorge und Unterstützung verweisen wir auf die Stellen, die dafür zuständig sind.
Hilfe und Information
Verlässliche Information zu Vorsorge und Früherkennung, zum Leben mit der Erkrankung und für Angehörige sowie kostenlose und vertrauliche Beratung bietet die Österreichische Krebshilfe:
Aus Liebe zum Leben: Krebsvorsorge und Früherkennung für Frauen
Aus Liebe zum Leben: Krebsvorsorge und Früherkennung für Männer
Krebshilfe-Beratungsstellen in ganz Österreich
Gesundheitsinformation des Bundes finden Sie auf gesundheit.gv.at, Informationen zum Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm auf frueh-erkennen.at.
Brustkrebsforschung an Österreichs Universitäten
Wie entziehen sich Tumorzellen der Immunabwehr? Welche Therapie hilft bei welcher Form von Brustkrebs? Solche Fragen werden an Österreichs Medizinischen Universitäten erforscht, von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Studie. Seit 2024 arbeiten die Comprehensive Cancer Center der Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck im Austrian Comprehensive Cancer Network (ACCN) zusammen. [Linz ergänzen, in Sektion II nachfragen.]
Medizinische Universität Wien. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien hat einen Mechanismus identifiziert, mit dem sich Brusttumoren der Immunabwehr entziehen. Die Erkenntnisse sind ein neuer Ansatzpunkt, um Immuntherapien bei Brustkrebs wirksamer zu machen. Weitere Informationen
Medizinische Universität Graz. Die Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) hat unter Mitwirkung der MedUni Graz untersucht, wie HER2-positiver Brustkrebs durch eine gezielte Kombination von Antikörpern und Chemotherapie behandelt werden kann. Weitere Informationen
Medizinische Universität Innsbruck. Eine Studie der MedUni Innsbruck liefert neue Erkenntnisse zur Therapie von Knochenmetastasen bei Brustkrebs. Weitere Informationen
[Optional nach Prüfung: „Der Wissenschaftsfonds FWF fördert derzeit [Anzahl] laufende Projekte mit direktem Bezug zu Brustkrebs (FWF-Forschungsradar, Stand [Datum]).“ Mit Link zum FWF-Forschungsradar.]
Das BMFWF finanziert die öffentlichen Universitäten über die Leistungsvereinbarungen und den Wissenschaftsfonds FWF.
Aktionstag im Haus, 5. Oktober 2026
Am 5. Oktober steht im Haus am Minoritenplatz der Brustkrebsmonat im Mittelpunkt. Doris Kiefhaber, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, spricht mit den Kolleg:innen über Vorsorge, über Unterstützung für Betroffene und Angehörige und über die Geschichte der Krebsforschung.
09:00 Uhr: Krebs im Wandel der Zeit - Geschichte, Therapien und Forschung in Österreich
10:00 Uhr: Vorsorge und Früherkennung - aus Liebe zum Leben
11:00 Uhr: Gemeinsam unterstützen: Krebs im (Berufs-)Alltag
Rund 400 Menschen arbeiten in diesem Haus. Für viele von ihnen ist Brustkrebs keine Statistik, sondern eine Erfahrung in der eigenen Familie oder im Freundeskreis. Dafür nehmen wir uns einen Vormittag Zeit.
Weiterführend
Das Frauenressort hat gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien die Webinarreihen „Brustkrebs-Forum“ und „Forum Krebs bei Frauen“ initiiert. Expert:innen der MedUni Wien informieren darin über frauenspezifische Krebserkrankungen. Alle Vorträge finden Sie auf der Seite Frauengesundheit und Gender Medizin.