Brustkrebsmonat: Frauenministerium am Minoritenplatz leuchtet pink
Holzleitner ruft zur Früherkennung auf / 8,32 Millionen Euro für Forschung zu Gendermedizin
Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober erstrahlt die Fassade des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung am Wiener Minoritenplatz auch heuer in Pink. Zwei rosa Schleifen, gefertigt an der TU Wien, lenken den Blick auf die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. 2023 erhielten in Österreich rund 6.900 Frauen die Diagnose Brustkrebs.
„Bewusstseinsbildung, Vorsorge und Früherkennung können Leben retten“, zeigt sich Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner überzeugt.
Durch die Beteiligung an der Pink-Ribbon-Aktion drückt sie ihre Solidarität mit Betroffenen aus und sendet ein Signal an alle Frauen, Früherkennungsangebote wahrzunehmen. Seit 2014 gibt es das kostenlose Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“, seit 2023 für Frauen zwischen 45 und 74 Jahren alle zwei Jahre, ohne Überweisung. Auch jüngere Frauen ab 40 und ältere Frauen können sich anmelden, etwa über die Serviceline 0800 500 181 oder unter serviceline@frueh-erkennen.at. „Streichen Sie Vorsorgeuntersuchungen bitte nicht aus Ihrem Kalender“, appelliert die Ministerin.
Anlässlich eines gemeinsamen Termins bedankte sich Holzleitner bei der Österreichischen Krebshilfe, Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda und Geschäftsführerin Doris Kiefhaber, für Beratung und Soforthilfe für Patientinnen und Angehörige.
Das BMFWF und die Ludwig Boltzmann Gesellschaft schreiben eine Klinische Forschungsgruppe zu Frauengesundheit und Gendermedizin aus: 8,32 Millionen Euro für acht Jahre, für nicht-kommerzielle Forschung zu Erkrankungen, die vor allem Frauen betreffen oder bei ihnen anders verlaufen.
„Frauen sind keine kleineren Männer. Lange wurde Medizin vor allem am männlichen Körper erforscht. Deshalb investieren wir 8,32 Millionen Euro in Gendermedizin und Frauengesundheit. Das verbessert Diagnosen, Therapien und Prävention und damit ganz konkret die Versorgung von Patientinnen“, betont Holzleitner und bedankt sich bei der Geschäftsführerin der LBG, Dr.in Elvira Welzig. Anträge sind noch bis 6. November 2026 möglich.
Fotolink: Mediendatenbank des BMFWF
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: florian.atzmueller@bmfwf.gv.at