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Österreichischer Staatspreis für Geschichtswissenschaften

Die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung verleiht alle zwei Jahre den Österreichischen Staatspreis für Geschichtswissenschaften mit dem Ziel, die wissenschaftliche Exzellenz in den Geschichtswissenschaften zu stärken, herausragende Leistungen sichtbar zu machen und die innovative Vermittlung von Geschichte zu fördern.

Vergeben werden fünf Auszeichnungen in vier Kategorien: Mit dem Staatspreis wird eine herausragende wissenschaftliche Publikation ausgezeichnet (10.000 €). Zusätzlich kann ein Sonderpreis für ein Lebenswerk vergeben werden (symbolische Auszeichnung ohne Preisgeld). Zwei Nachwuchspreise prämieren Arbeiten auf Disserationsniveau von Wissenschafter:innen, die am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen (je 4.000 Euro). Alle ausgezeichneten Werke müssen einen grundlegenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Geschichtswissenschaften in Österreich leisten. Der Preis Geschichte innovativ würdigt ein Projekt, das historische Inhalte auf innovative Weise vermittelt (2.000 Euro).

Ausschreibung, Nominierung und Bewerbung

Die aktuelle Ausschreibung lief vom 29. September bis 30. November 2025 und ist abgeschlossen. Nominierungsberechtigt für den Staatspreis und den Sonderpreis für ein Lebenswerk waren die historischen Institute an österreichischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen; für den Nachwuchspreis und den Preis Geschichte innovativ waren Bewerbungen möglich.

Auswahl und Preisverleihung

Derzeit läuft der Auswahlprozess. Die Preisträger:innen werden durch eine unabhängige Fachjury ausgewählt. Den Vorsitz ohne Stimmrecht sowie die Geschäftsstelle führt das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

Die Jury fungiert zugleich als wissenschaftlicher Beirat, der das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Österreichischen Staatspreises für Geschichtswissenschaften berät.

Die feierliche Verleihung durch die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung findet im Herbst 2026 statt.

Preisträger:innen 2024

2024 wurden folgende Preisträger:innen ausgezeichnet:

  • Staatspreis: Univ.-Prof.in Mag.a Mag.a Dr.in Christina Antenhofer für Die Familienkiste. Mensch-Objekt-Beziehungen im Mittelalter und in der Renaissance
  • Sonderpreis für das Lebenswerk: em. o. Univ.-Prof. Dr. Andreas Kappeler
  • Nachwuchspreise: Dr.in Anna Adorjáni für Interpreting Non-Territorial Autonomy in Late Habsburg Hungary (1848–1918) und MMag. Dr. Andreas Pfützner für Die rumänisch-jüdische Frage: Europäische Perspektiven auf die Entstehung einer Anomalie (ca. 1772–1870)
  • Preis Geschichte innovativ: Digitale Erinnerungslandschaft Österreich (DERLA) Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus | dokumentieren und vermitteln

Kontakt

MinRin Kathleen Ordnung, LL.M., M.A.
Abteilung Protokoll, Veranstaltungen und Staatspreise
Telefon: +43 1 2300023-67 9241
E-Mail: staatspreis-geschichtswissenschaften@bmfwf.gv.at