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Podcastreihe “Inside Science

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Die neue Podcastreihe “Inside Science” wurde gemeinsam mit dem Standard im Rahmen des renommierten Wissenschafts-Podcasts “Rätsel der Wissenschaft” konzipiert. Sie legt ein besonderes Augenmerk auf Frauen in der Wissenschaft und löste dabei nicht nur Rätsel der Wissenschaft, sondern stellt insbesondere inspirierenden Forscherinnen, ihren Weg in die Forschung und ihren ganz besonderen Blick in die Welt der Wissenschaften vor.

In Folge 3

Der Mensch hielt sich lange für das Maß aller Dinge – auch in der Kommunikation. Verständigung, die nicht so funktioniert wie bei uns, galt nicht als komplex, sondern als bloßer Ausdruck von Instinkt oder Reflex. Dabei hatte schon Charles Darwin an dieser Selbstgewissheit gekratzt: In seinem 1872 erschienenen Buch Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren argumentierte er, dass der Ausdruck von Gefühlen keine menschliche Sonderleistung sei, sondern evolutionäre Wurzeln habe. Unterschiede zwischen menschlichem und tierischem Geist seien nicht grundsätzlich, sondern graduell.

In der Verhaltensforschung setzte sich diese Perspektive nur langsam durch. Lange dominierte eine methodische Zurückhaltung gegenüber mentalen Zuschreibungen: Tierische Kommunikation wurde vor allem als instinktgetriebenes Verhalten beschrieben, Begriffe wie Bedeutung oder Emotion galten als wissenschaftlich problematisch. Erst mit neuen technischen Möglichkeiten und einer kognitiven Wende in der Biologie rückte die Komplexität tierischer Verständigung stärker in den Fokus.

Den Standard-Artikel finden Sie hier