Hochschulstrategie 2040: Die Arbeitsgruppe International & Sichtbar
„International und Sichtbar. Die Zukunft der Hochschule Österreich im internationalen Raum stärken“, lautet der Themenschwerpunkt, der sich mit der Frage der internationalen Positionierung des österreichischen Hochschulraums beschäftigt. Hier finden Sie, was das bedeutet, wer die entsprechende Arbeitsgruppe leitet und vor allem wichtige News zu dem Thema.
International & Sichtbar: News
- 3+1 Fragen an Sylvia Mandl und Elisabeth Brunner-Sobanski, die beiden Co-Leiter:innen der AG International & Sichtbar: Sylvia Mandl ist Senior Researcher am Institut für Höhere Studien (IHS; KompetenzCentrum Surveyforschung) und beschäftigt sich dort insbesondere mit länderübergreifenden Vergleichen im Hochschulbereich. Elisabeth Brunner-Sobanski ist Leiterin des International Office an der Hochschule Campus Wien und leitet seit 2019 den Ausschuss für Internationale Angelegenheiten der Fachhochschulkonferenz (FHK). Zum Video...
- Interview mit Antonio Loprieno, dem einstigen Vorsitzenden des österreichischen Wissenschaftsrats, (mit 1.7.2023 aufgegangen im Rat für Forschung, Wissenschaft und Innovationsentwicklung (FORWIT)): Lesen Sie weiter...
- Wie interpretiert Robert-Jan Smits die Ergebnisse der FORWIT-Analyse? Gemeinsam mit drei anderen internationalen Expert:innen saß der ehemalige Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission und einstige Präsident der TU Eindhoven/Niederlande im dazu vom FORWIT eingerichteten Sounding Board. Lesen Sie weiter...
- Wie sieht die Zukunft der European University-Allianzen aus? Thomas Estermann, der Direktor für Governance, Funding and Public Policy Development der European University Association (EUA) ist diesbezüglich zuversichtlich. Was es aus seiner Sicht dafür braucht. Lesen Sie weiter...
International & Sichtbar: Worum geht es bei dem Themenschwerpunkt?
Wie international und sichtbar sind Österreichs Hochschulen 2040? Das ist die Leitfrage des Themenschwerpunkts „International & Sichtbar“ und ihrer entsprechenden Arbeitsgruppe. Sie beleuchtet u.a., wie sich Österreichs Hochschulen und damit der österreichische Hochschulraum international auf Basis gemeinsamer, europäischer Werte, akademischer Verantwortung und nachhaltiger internationaler Zusammenarbeit positionieren. Dabei ist der österreichische Hochschulraum, der sich durch qualitätsvolle Lehre, exzellente Forschung und die gesellschaftliche Verantwortung auszeichnet, wesentlicher Teil des Europäischen Hochschulraums (EHEA) und ebenso des Europäischen Forschungsraums (ERA) und daher auch von deren (Weiter-)Entwicklungen betroffen. Es geht um die Frage, wie österreichische Hochschulen enger zusammenarbeiten können, um ihre globale Reputation zu stärken und so international(er) und sichtbar(er) nach außen auftreten zu können.
Wir stellen vor: Das Leitungsteam der Arbeitsgruppe International & Sichtbar
Unsere Frage: Wie international & sichtbar sind Österreichs Hochschulen 2040?
Sylvia Mandl, Institut für Höhere Studien
„Internationalisierung an Hochschulen bedeutet neben globaler Vernetzung, vor allem gerechte Teilhabe und Sichtbarkeit aller Stimmen – unabhängig von Herkunft und Status. Nur so wird sie zu einer Chance für soziale Gerechtigkeit, kritischen Austausch und das Lernen voneinander.“
Zur Person: Sylvia Mandl ist Senior Researcher am Institut für Höhere Studien (IHS) (KompetenzCentrum Surveyforschung). Sie promovierte in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre aktuelle Forschung zielt darauf ab, eine evidenzbasierte Grundlage für länderübergreifende Vergleiche im Hochschulbereich zu schaffen. Sie koordiniert Hochschulforschungsteams aus verschiedenen Ländern und beschäftigt sich insbesondere mit folgenden Schwerpunkten: Bildungsübergänge und damit verbundene Ungleichheiten, studentische Erwerbstätigkeit sowie Diskriminierungserfahrungen von Studierenden.
Elisabeth Brunner-Sobanski, Hochschule Campus Wien
„Hochschulen sind 2040 Räume, die helfen, die Welt zu verstehen. Internationalisierung ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Schlüssel, um Menschen auf eine global vernetzte Welt vorzubereiten – als kompetente Professionals und verantwortungsvolle globale Bürger:innen. Gerade in einer zunehmend polarisierten Welt schaffen Hochschulen Räume für internationalen Austausch, Perspektivenvielfalt und gemeinsames Lernen über nationale Grenzen hinweg.“
Zur Person: Elisabeth Brunner-Sobanski verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in der internationalen Hochschulbildung. Seit 2019 leitet sie den Ausschuss für Internationale Angelegenheiten der Fachhochschulkonferenz (FHK) und war auf europäischer Ebene als Vice-Chair der EAIE Expert Community „Internationalisation at Home“ tätig.
Seit neun Jahren leitet sie das International Office der Hochschule Campus Wien und verantwortet dort die strategische und operative Weiterentwicklung der internationalen Aktivitäten der Hochschule. Darüber hinaus ist sie als Auditorin, Reviewer*in und Workshop-Leiterin in nationalen und internationalen Kontexten tätig. Ihre internationale Perspektive wird durch mehrjährige Auslandsaufenthalte in Zentral- und Osteuropa (Russland, Ukraine, Ungarn) ergänzt, wo sie an Universitäten in St. Petersburg, Budapest und Kyiv lehrte.
Stephan De Pasqualin, BMFWF
„Im Jahr 2040 sind Österreichs Hochschulen keine bloßen Wissensstandorte mehr, sondern globale Knotenpunkte, die durch Offenheit, Exzellenz, attraktive Arbeitsbedingungen und klare Karriereperspektiven eine internationale Strahlkraft erreicht haben, die weit über ihre physischen Grenzen hinausreicht.“
Zur Person: Stephan De Pasqualin ist Rechtswissenschafter und seit 2012 im BMFWF tätig. Dort betreute er zunächst die Universitäten WU Wien und die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU University), sowie die Themen Wissensbilanzen und Entwicklungspläne. 2020 folgte der Wechsel in die für die Themen Internationalisierung, Mobilität, Erasmus+ und Europäischer Hochschulraum zuständige Abteilung, deren stellvertretender Abteilungsleiter er seit 2021 ist. De Pasqualin ist Co-Vorsitzender der nationalen Bologna Follow-up Gruppe und österreichischer Delegierter in der europäischen Bologna Follow-up-Gruppe.