Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Genauere Informationen finden Sie im Bereich Datenschutz.

Hochschulstrategie 2040: Die Arbeitsgruppe Attraktiv & Perspektivenreich

„Attraktiv & Perspektivenreich. Die Zukunft für Wissenschafter:innen und ihre Karrierewege gestalten“, lautet der Themenschwerpunkt, der sich mit der Frage der wissenschaftlichen Karrieren beschäftigt. Hier finden Sie, was das bedeutet, wer die entsprechende Arbeitsgruppe leitet und vor allem wichtige News zu dem Thema.

Attraktiv & Perspektivenreich: News

  • 3+1 Fragen an Karen Kastenhofer und Maximilian Fochler, die beiden Co-Leiter:innen Attraktiv & Perspektivenreich: (zu den Personen, siehe weiter unten auf der Seite) LINK FOLGT
  • Wissenschafter:in Traum- oder Knochenjob? Fünf (junge) Wissenschafter:innen mit fünf völlig unterschiedlichen Karrierewegen erzählen, was sich bis 2040 aus ihrer Sicht ändern muss, damit die Karriere- und Arbeitsbedingungen an Hochschulen bis 2040 attraktiver und perspektivenreicher werden. LINK FOLGT

Attraktiv & Perspektivenreich: Worum geht es bei dem Themenschwerpunkt?

Wie sehen attraktive und perspektivenreiche Karrierewege für Wissenschafter:innen und Künster:innen 2040 aus. Das ist die Leitfrage des Themenschwerpunkts „Attraktiv & Perspektivenreich“ und ihrer entsprechenden Arbeitsgruppe. Dabei wird u.a. beleuchtet, wie wissenschaftliche Arbeit als ein Mix aus Forschung bzw. der Entwicklung und Erschließung der Künste (EEK), Lehre sowie der Wirkung in Wirtschaft und Gesellschaft in Zukunft als gleichrangige Tätigkeiten betrachtet und bewertet werden. Es wird diskutiert, wie unterschiedliche Stellenprofile Schwerpunktsetzungen dieser drei Missionen widerspiegeln, aber auch in den jeweiligen Karrieren der Forschenden gesetzt werden können. Ziel ist die Gestaltung attraktiver Arbeits- und Karrierebedingungen und ihre Planbarkeit zu ermöglichen sowie eine offene und zukunftsfähige Wissenschaftsarbeitswelt zu schaffen.

Wir stellen vor: das Leitungsteam der Arbeitsgruppe Attraktiv & Perspektivenreich

Unsere Frage: Wie sehen attraktive und perspektivenreiche Karrierewege für Wissenschafter:innen und Künstler:innen 2040 aus?

Karen Kastenhofer
Foto: Anna Bacovsky/ITA

Karen Kastenhofer (ÖAW, Institut für Technikfolgenabschätzung)

„Die Frage der Karrierewege und Arbeitsbedingungen wird viel zu wenig in den Blick genommen, dabei ist sie zentral für die Zukunft unserer Hochschulen. Es wird viel öfter über die Organisation von Hochschulen und über Metriken diskutiert. Dabei sind es die Menschen, die Hochschulen zu Hochschulen machen.“

Zur Person: Karen Kastenhofer ist Wissenschafts- und Technikforscherin, aber auch Biologin, die sich seit 2007 mit Technikfolgenabschätzung beschäftigt, seit 2024 als stellvertretende Leiterin des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Ihr Arbeitsbereich umfasst die Rekonstruktion unterschiedlicher (Techno-)Wissenschaftskulturen, die Analyse öffentlicher Technikkontroversen sowie die Diskussion möglicher Governance-Modelle im Bereich der Lebenswissenschaften und Biotechnologien. Als Obfrau eines österreichweiten Netzwerks von knapp 300 weiblichen Senior Scientists hat sich Kastenhofer auch intensiv mit wissenschaftlichen Karrieren und ihrer Vereinbarkeit mit familiärer Sorgearbeit befasst.
Mehr Informationen: https://www.oeaw.ac.at/ita/kastenhofer | https://eliserichter.net/

Maximilian Fochler
Foto: Luiza Puiu

Maximilian Fochler (Universität Wien)

„Mutige, freie und kreative Wissenschaft braucht gute und planbare Arbeitsverhältnisse. Besonders wichtig ist dabei einerseits, dass die Kriterien, nach denen Wissenschafter:innen bewertet werden, die Breite der Tätigkeiten an Hochschulen abbilden. Andererseits ist es zentral, dass transparent ist, wie wissenschaftliche Laufbahnen ablaufen. Das ist eine Voraussetzung für Fairness und Chancengleichheit.“

Zur Person: Maximilian Fochler ist Professor für Wissens- und Wissenschaftskulturen am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien, das er leitet. Er ist zudem außerordentlicher Professor am Centre for Technology, Innovation and Culture der Universität Oslo. Fochlers Forschungsarbeit dreht sich um die Frage, wie Wissenchafter:innen, Forschungsgemeinschaften und Forschungseinrichtungen sich und ihre Arbeit in Bezug auf die multiplen Krisen unserer Zeit ausrichten. Dabei hat er sich auch intensiv mit wissenschaftlichen Karrierewegen befasst.
Mehr Informationen: https://sts.univie.ac.at/ueber-uns/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/staff/maximilian-fochler/

Katharina Riesinger
Foto: Ziegelböck

Katharina Riesinger (BMFWF)

„Attraktive Arbeitsbedingungen und Karriereperspektiven in Wissenschaft, Forschung und EEK sowie ein anregendes Arbeitsumfeld, in dem Ideen entstehen und frei von Machtinteressen weiterentwickelt werden können, zählen zu den wesentlichen Voraussetzungen für ein konstruktives Zusammenleben und eine offene Gesellschaft.“

Zur Person: Katharina Riesinger hat einen geistes- und sozialwissenschaftlichen Hintergrund und arbeitet seit 2021 im BMFWF Sie ist an der Erstellung wesentlicher Strategiedokumente für den Hochschulraum beteiligt und koordiniert derzeit den Erarbeitungsprozess der Hochschulstrategie 2040. Zu ihrem Aufgabenbereich zählt auch die Weiterentwicklung von Karrieren in Wissenschaft, Forschung und EEK.