Forschung, Technologie, Innovation: Ein starker Pakt für die Zukunft.
Ein Land lebt nicht von dem, was es verwaltet, sondern von dem, was es möglich macht. Forschung, Technologie und Innovation (FTI) sind kein Selbstzweck: Sie sind die Grundlage für Wohlstand und gesellschaftlichen Fortschritt. Der FTI-Pakt ist ein klares Bekenntnis dazu, Zukunft aktiv zu gestalten, statt sie nur zu erwarten.
Dafür investieren wir 5.492,275 Mio. €.
► Der FTI-Pakt, ein Zukunftspakt
Die Zukunft wartet nicht auf uns. Österreich darf nicht Passagierin der Zukunft werden, sondern muss sie aktiv mitgestalten. Der FTI-Pakt ist daher kein bloßes Zahlenwerk, sondern ein Zukunftspakt. Forschung ist der Motor für technologischen Fortschritt, gesellschaftliche Entwicklung und wirtschaftlichen Aufschwung.
► Grundlagenforschung als Sprungbrett für Innovation
Der FTI-Pakt sichert eine starke, themenoffene Grundlagenforschung. Wissenschaftliche Durchbrüche sind nicht planbar und viele der Technologien und medizinischen Fortschritte, die heute selbstverständlich erscheinen, wären ohne langfristige Grundlagenforschung nicht möglich gewesen: von modernen Navigationstechnologien bis hin zu entscheidende Erkenntnisse in der Krebs- und Klimaforschung.
► Ein Zukunftspakt für Umwelt, Gesundheit, Gesellschaft und Technologie
Der FTI-Pakt ist ein Zukunftspakt für Umwelt, Gesundheit, Technologie und Gesellschaft. So schützt GeoSphere Austria (GSA) mit verlässlichen Wetter- und Klimadaten konkret vor Naturgefahren und liefert die wissenschaftliche Grundlage für wirksamen Klimaschutz. Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) bringt Spitzenforschung direkt zu den Patient:innen und ermöglicht neue, personalisierte Therapieansätze, insbesondere in der Krebsforschung. Mit AITHYRA (ÖAW) verbindet Österreich Künstliche Intelligenz und Medizin, um Therapien schneller zu entwickeln und internationale Spitzenforschung anzuziehen. Am ISTA wird weltweit anerkannte interdisziplinäre Spitzenforschung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Neurowissenschaften, Biologie, sowie Erdwissenschaften und Astrophysik geleistet - und zwar kooperativ und über die Grenzen einzelner Wissenschaftsdisziplinen hinweg. Neun Exzellenzcluster (FWF) stärken zudem die kooperative Grundlagenforschung auf höchstem Niveau und fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs. Und Programme wie Erasmus+ oder die Wissenschaftsbotschafter:innen (OeAD) zeigen, dass Forschung nicht im Labor endet, sondern Demokratie, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Die Angewandte Forschung hat in Österreich eine zentrale Bedeutung für die Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts. Sie bildet die Brücke zwischen theoretischem Wissen aus der Grundlagenforschung und der praktischen Anwendung, um konkrete Probleme zu lösen, neue Produkte zu entwickeln oder bestehende Verfahren zu optimieren. Österreich ist hier mit Forschungseinrichtungen wie SAL oder dem AIT in vielen Bereichen, wie etwa der Chipsforschung, federführend in Europa.
„Forschung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Fortschritt. Der FTI-Pakt ist kein Zahlenpakt, sondern ein echter Zukunftspakt: Er gibt unserem Standort Stabilität und eröffnet eine klare Wachstumsperspektive. So legen wir den Grundstein dafür, dass Innovation, Arbeitsplätze und gesellschaftlicher Nutzen in Österreich entstehen.“
Bundeministerin Eva-Maria Holzleitner
Zentrale Forschungs- und Forschungsförderungseinrichtungen
- Austrian Institute of Technology (AIT)
- Austria Wirtschaftsservice (AWS)
- Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG)
- Institute of Science and Technology Austria (ISTA)
- Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
- Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)
- Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG)
- Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
- OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung
- Silicon Austria Labs (SAL)
- GeoSphere Austria (GSA)