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Ausschreibungsstart zum Staatspreis für Erwachsenenbildung 2026

FBM Holzleitner kündigt neuen Schwerpunkt „Raus aus der Einsamkeit“ an

Seit mehr als 60 Jahren zeichnet der österreichische Staatspreis für Erwachsenenbildung herausragende Leistungen, innovative Projekte und engagierte Persönlichkeiten und Institutionen in der Erwachsenenbildung aus. Einreichungen sind ab sofort bis 15. August 2026 in zwei Kategorien möglich.

Themenschwerpunkt: „Raus aus der Einsamkeit“

Einsamkeit betrifft viele Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation. Arbeitslosigkeit, Trennung, Krankheit, Care-Verantwortung, Migration oder Übergänge zwischen Lebensphasen können dazu führen, dass Menschen soziale Kontakte verlieren und sich zurückziehen. Erwachsenenbildung kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten.

„Niemand soll mit Einsamkeit allein gelassen werden. Erwachsenenbildung ist weit mehr als Wissensvermittlung: Sie bringt Menschen zusammen, schafft Gemeinschaft und eröffnet neue Perspektiven. Mit dem Schwerpunkt ‚Raus aus der Einsamkeit‘ holen wir Projekte vor den Vorhang, die Menschen wieder miteinander verbinden und gesellschaftliche Teilhabe stärken“, sagt Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

Mit dem Themenschwerpunkt „Raus aus der Einsamkeit“ zeichnet der Staatspreis 2026 Projekte und Initiativen aus, die Menschen zusammenbringen, soziale Kontakte fördern und neue Räume für Begegnung schaffen. Gesucht werden niederschwellige und innovative Angebote, die Bildung mit Gemeinschaft verbinden und so Einsamkeit entgegenwirken. Die Teilnahme steht allen Erwachsenenbildungseinrichtungen offen.

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro.

Themenschwerpunkt: „Wissenschaftsbildung für Erwachsene“

Bereits zum zweiten Mal wird die Kategorie „Wissenschaftsbildung für Erwachsene“ ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden Projekte, die wissenschaftliches Wissen für Erwachsene verständlich, zugänglich und im Alltag nutzbar machen. Im Mittelpunkt stehen dabei der Umgang mit Wissenschaftsskepsis, die Stärkung des Vertrauens in Forschung sowie die Bedeutung von Wissenschaft für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wissenschaftsbildung stärkt die Fähigkeit, komplexe Entwicklungen einzuordnen, Desinformation zu erkennen und eigene Positionen reflektiert zu bilden.

Die Teilnahme steht allen Erwachsenenbildungseinrichtungen offen. Das Preisgeld beträgt auch hier 5.000 Euro.

Jurypreis: „Erwachsenenbildner:in 2026 – Schwerpunkt Bildungsberatung“

In der Kategorie „Erwachsenenbildner:in 2026“ wird eine Person ausgezeichnet, die sich durch ihre kontinuierliche Tätigkeit in der Bildungsberatung besonders verdient gemacht hat. Bildungsberatung befähigt Menschen, gezielte und nachhaltige Entscheidungen über das Nachholen von Bildungsabschlüssen oder die berufliche Weiterbildung zu treffen. Dieser Preis wird als Jurypreis vergeben; eine Einreichung ist hier nicht vorgesehen.

Bundesministerin Holzleitner betont: „Erwachsenenbildung eröffnet Menschen ein Leben lang neue Chancen und fördert den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Mit dem Staatspreis machen wir dieses wichtige Engagement sichtbar und danken allen, die es tagtäglich ermöglichen.“

Einreichung und Zeitplan

Einreichungen für die beiden Themenschwerpunkte sind bis 15. August 2026 ausschließlich elektronisch an staatspreis_eb@bmfwf.gv.at möglich. Die feierliche Verleihung der Auszeichnungen findet im Herbst in Wien statt. Details werden noch bekanntgegeben. Weitere Informationen unter www.erwachsenenbildung.at/staatspreis.

Rückfragen & Kontakt

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: florian.atzmueller@bmfwf.gv.at