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unidata in neuem Look und mit neuen Funktionen

Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) veröffentlicht auf unidata Zahlen, Daten und Fakten zum österreichischen Hochschulbereich. Nach einem Komplett-Relaunch steht die Plattform ab 3. August 2026 in neuem Look und mit neuen Funktionen zur Verfügung.

unidata ist das hochschulstatistische Informationssystem des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung. Seit 20 Jahren stellt die Plattform aktuelle und qualitätsgesicherte Kennzahlen zum österreichischen Hochschulbereich kostenfrei bereit und schafft damit eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für die Hochschulen und das Ministerium — etwa für die Leistungsvereinbarungen oder für Monitoring-Systeme zu hochschulpolitischen Zielsetzungen wie dem Bologna-Prozess oder dem Gender Monitoring.

Mehr als nur ein neuer Webauftritt

Mit dem Komplett-Relaunch im August 2026 wurde unidata vollständig überarbeitet und in Design, Benutzerführung und Barrierefreiheit an moderne Standards angepasst. Die wichtigste inhaltliche Neuerung ist der Bereich „Dashboards“: Damit lassen sich ausgewählte zentrale Hochschuldaten sektorübergreifend abrufen und übersichtlich darstellen — etwa zu Studienanfänger:innen, belegten Studien, Studienabschlüssen und Personal. Die Kennzahlen können nach unterschiedlichsten Merkmalen gefiltert und Entwicklungen anhand von Zeitreihen nachvollzogen werden.

Daneben wurden weitere Bereiche überarbeitet:

  • neues Corporate Design mit modernisiertem unidata-Logo
  • moderne Startseite mit den zentralen Kennzahlen des Hochschulbereichs, aktuellen Berichten und Publikationen
  • überarbeiteter Bereich „Auswertungen“ mit übersichtlicherem Zugang zu den Datenbereichen
  • Publikationen mit Suche, Filterung und Coverdarstellung
  • eigener Bereich „Neuigkeiten“ für Datenaktualisierungen und Veröffentlichungen
  • responsives Design für unterschiedliche Endgeräte

Zwanzig Jahre unidata

Die Kernfunktionen von unidata sind selbstverständlich weiterhin verfügbar — sämtliche Auswertungen zu den zentralen Datenbereichen der Hochschulstatistik: Studienanfänger:innen, Studierende und Studien, Absolvent:innen sowie Personal — zu Universitäten, Fachhochschulen, Privathochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Ergänzt wird das Angebot durch statistische Publikationen des BMFWF und Dokumente des universitären Berichtswesens.

Der Grundstein für das Datawarehouse Hochschulbereich wurde 2004 gelegt; 2006 nahm unidata den Echtbetrieb auf. Seither wurde die Plattform mehrfach weiterentwickelt — technisch wie im Webauftritt, der 2016 erstmals grundlegend erneuert wurde. Der Relaunch 2026 ist damit die zweite umfassende Überarbeitung des Webauftritts.

Eine Übersicht der Entwicklungsschritte findet sich auf unidata unter „Über unidata“.

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